Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) näher beschrieben...
Bauchspeicheldrüsenkrebs kommt zwar relativ selten vor, allerdings macht es die Krankheit nicht ungefährlicher. Ganz im Gegenteil. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der schwersten Krebserkrankungen. Meist sind ältere Menschen (zwischen 60 und 80 Jahren) davon betroffen.
Die Ursachen für die Entstehung vom Bauchspeicheldrüsenkrebs sind leider bis Heute unbekannt. Rauchen, Alkoholkonsum, sowie chronische Pankreatitis sind jedoch häufig mit für den Krebs verantwortlich. Das Pankreaskarzinom gehört zu den heimtückischsten Krebserkrankungen überhaupt, da die Krankheit lange Zeit ohne Symptome verläuft und so unbemerkt bleibt. Beobachtet man die ersten Beschwerden, wie Schmerzen im Oberbauch, oder Gelbsucht, ist es meist in der Regel bereits zu spät. Bis es zu den Beschwerden kommt, haben sich im Körper bereits Tochtergeschwülste gebildet.
Meist sind die für die Beschwerden verantwortlich. Mit einer Ultraschalluntersuchung des Bauches, einer Computer Tomographie und der Spiegelung von Gallen- und Bauchspeicheldrüsengängen kann man dem Bauchspeicheldrüsenkrebs auf die Spur kommen. Häufig wird zusätzlich auch eine Bauchspiegelung durchgeführt. Da der Bauchspeicheldrüsenkrebs in fast allen Fällen sehr spät diagnostiziert wird, ist eine Heilung praktisch ausgeschlossen. Etwas Glück kann bedeuten, wenn der Krebs nur die Bauchspeicheldrüse befallen hat (soll heißen, wenn sich nachweislich KEINE Metastasen gebildet haben). In diesem Fall kann die Bauchspeicheldrüse in einem komplizierten Chirurgischen Eingriff entfernt werden. Diese Operation nennt man in der Fachsprache Whipple'sche Operation. Hierbei wird mit der Bauchspeicheldrüse auch ein Teil des Dünndarms, Gallensystems und Teile des Magens entfernt. Diese Operation wird jedoch nicht in jedem Krankenhaus durchgeführt. Die Bauchspeicheldrüse produziert das Lebensnotwendige Insulin, das den Zuckerhaushalt im Blut im Gleichgewicht hält.
Durch die Entfernung der Bauchspeicheldrüse entfällt die Produktion vom Insulin, deshalb müssen die Patienten nach solch einer Operation ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine Operation ist nur möglich, wenn nur die Bauchspeicheldrüse vom Krebs befallen ist, und die Tumorgröße 1cm nicht überschreitet. Ist der Krebs bereits zu weit fortgeschritten, oder der Tumor größer, als 1cm ist wird die Behandlung auf die Chemo- und auf die Strahlentherapie beschränkt.
Hier gilt es, den Tumor am Weiterwachsen zu hindern und den Patienten soweit wie möglich schmerz- und beschwerdefrei zu halten. Eine Heilung ist hier nicht mehr zu erwarten. Die Operation erhöht zwar die Überlebenschancen, aber auch hier kann man nicht mit einer vollständigen Heilung rechnen.
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