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Prostatakrebs (Prostatakarzinom) näher beschrieben...

Bei Männern ist Prostatakrebs die zweithäufigste Krebserkrankung nach dem Lungenkrebs. Das Risiko am Prostatakrebs zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Die Ursachen von Prostatakrebs sind bis Heute nicht eindeutig geklärt. Fakt ist, dass die Erkrankung am häufigsten bei skandinavischen Männern auftritt, am seltensten bei den Asiatischen Männern.

Deutsche Männer liegen in etwa in der Mitte dieser Häufigkeit. Wahrscheinlich aus diesem Grund wird es vermutet, dass die Ernährung bei der Entstehung (oder Nichtentstehung) von Prostatakarzinom eine große Rolle spielt. Ebenso wird Vererbung unter den Ursachen genannt, zusammen mit einigen Lebensmitteln. Auch bei den Tumoren, die die Prostata befallen, wird zwischen gut und böse unterschieden. Der Unterschied besteht darin, dass gutartige Tumore an der Innenseite der Prostata entstehen und wachsen. Dadurch wird die Harnröhre schon bald eingeengt und Probleme beim Wasserlassen machen sich bemerkbar. Deshalb sind diese Tumore auch relativ schnell entdeckt und können behandelt werden. Bösartige Tumore entstehen jedoch in den äußeren Regionen der Prostata und können so praktisch unbemerkt wachsen.

Ist der Krebs weit fortgeschritten, macht er sich deutlich bemerkbar. Zu den Symptomen gehören Störungen beim Wasserlassen bis hin zur Impotenz. Zudem befindet sich nicht selten Blut im Urin oder Ejakulat. Oft wird von starken Schmerzen im Genitalbereich berichtet. Schenkt man diesen Anzeichen keine, oder zuwenig Beachtung, können sich Metastasen in den Knochen ansiedeln, was dazu führt, dass sich die Knochen langsam zersetzen. Dieser Zersetzungsprozess der Knochen ist sehr schmerzhaft. Deswegen gilt auch bei Männern:

Vorsorge ist die bessere Medizin. Ab dem 45. Lebensjahr sollte man die Prostata von einem Urologen regelmäßig abtasten lassen, um eventuelle Krebsgeschwüre rechtzeitig entdecken zu können. Nur so ist eine optimale Behandlung möglich. Wird Prostatakrebs frühzeitig entdeckt, kann er sehr gut behandelt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs sind sehr vielfältig, deshalb sei hier angeraten, vor Behandlungsbeginn eine zweite (unabhängige) Meinung einzuholen. Ist der Tumor begrenzt, so stehen die Chancen für eine Heilung ausgesprochen gut.

Hat der Tumor die Prostatakapsel durchbrochen, ist eine Heilung nur bedingt möglich. Haben sich bereits Metastasen gebildet die sich in anderen Organen angesiedelt haben, besteht keine Chance auf Heilung. Deshalb muss noch einmal mit Nachdruck erwähnt werden, wie wichtig die Krebsvorsorgeuntersuchungen sind. Sie können Lebensrettend sein.